Claudia Roth auf der "UmFairteilen"-Demonstration in Berlin!

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kopperschlaeger.net war für Euch auf der “UmFairTeilen”-Demonstration in Berlin, wo uns auch dieser nette Schnappschuss gelang ;-)
Weitere Fotos findet Ihr hier: http://www.flickr.com/photos/kopperschlaeger/sets/72157631650594582/

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© 2012 by Frank Kopperschläger / kopperschlaeger.net

Zunächst berichtet man nicht über die gestrigen Proteste der Menschen in Madrid, dann beschimpft man ZuschauerInnen, die das kritisieren als “Verschwörungstheoretiker”. Auf der Facebook-Seite der “tagesschau” wird lustig in den Kommentaren gelöscht – Kritik an Verhalten des “tagesschau”-Teams wird als “shitstorm” bezeichnet. Als man sich dann nach weit über 1000 kritischen Beiträgen auf der facebook-Seite doch noch zu einer “Berichterstattung” herablässt, liegen die angeblichen Teilnehmerzahlen (tagesschau: 3000) noch weit unter denen der spanischen Polizei (4500), der meisten spanischen Medien (6000 – 10.0000) und denen der Veranstalter (15.000).
Verärgerte ZuschauerInnen rufen für heute um 16:00 Uhr zu einer “Spontandemonstration” vor dem ARD-Hauptstadtstudio in Berlin auf!

Update: Hier eine Zusammenfassung der Vorgänge vom spottblog!

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tagespropaganda statt tagesschau?

Mit Kavallerie, berittenen Walküren und einem “antifaschistischen Schutzwall” zog Die PARTEI am gestrigen Samstag zusammen mit zahlreichen Köpenicker Vereinen und Jugendorganisationen beim “Karneval der Kulturen in Köpenick” vor die Bundeszentrale der rechtsextremen NPD in Berlin. kopperschlaeger.net war für Euch mit der Kamera dabei – auf flickr findet Ihr die komplette Fotoreportage:

http://www.flickr.com/photos/kopperschlaeger/sets/72157631601914891/with/8015192857/

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Berlin: 10.000 gegen ACTA!

12. Februar 2012

Ein paar Fotos von den gestrigen Protesten gegen ACTA in Berlin findet Ihr hier:

R-mediabase – FORUM FÜR MEDIALE GEGENÖFFENTLICHKEIT – VERBAND KRITISCHER BILDJOURNALISTEN

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Baden-Württembergs Schulleiter in Stuttgart sowie den Landkreisen Böblingen, Esslingen, Ludwigsburg und Rems-Murr erhielten in den letzten Tagen anscheinend Post von ihrem Regierungspräsidium.  In diesem Schreiben (einfach auf Foto klicken für vergrößerte Ansicht) werden die Schulleiter und Schulleiterinnen aufgefordert, Lehrkräfte zu denunzieren, die vermeintlich Schülerinnen und Schüler zu der wegen Polizeigewalt in die Schlagzeilen geratenen Schülerdemonstration am 30.09. begleitet haben könnten.

In dem Schreiben vom 01. Oktober heißt es unter anderem, dass Lehrer, die dem Unterricht an besagtem Tage ferngeblieben seien, bis zum 04. Oktober dem Regierungspräsidium zu melden seien, um “bei etwaigen Dienstrechtsverletzungen die erforderlichen rechtlichen Konsequenzen ziehen zu können (…)”.
Ferner macht man sich Sorgen, die Lehrerschaft könne in Misskredit gebracht werden ob der Gerüchte, dass Lehrer eventuell ihre Schüler zu besagter Skandaldemo begleitet haben könnten.

Wir fragen uns an dieser Stelle ernsthaft, ob das Regierungspräsidium mit der gleichen Vehemenz gegen die für die unfassbare Gewalt gegen Kinder und Jugendliche Verantwortlichen ermittelt und vorgeht. Dies ist jedoch wohl zu bezweifeln!
Anstatt, sofern überhaupt Lehrkräfte teilgenommen haben, diese Lehrkräfte zu Beobachtungen von Polizeigewalt gegen Schüler einer genehmigten Demonstration zu befragen, um die notwendigen Schritte gegen die Verantwortlichen des Skandal-Polizeieinsatzes einleiten zu können, versucht das Regierungspräsidium sogar noch, die zu kriminalisieren bzw. disziplinieren, die sich eventuell schützend vor die Kinder gestellt haben könnten.

Für uns ist dies nur ein weiterer Mosaikstein in einer unglaublichen Chronik von Verfehlungen, Vertuschungen und Skandalen rund um das Thema “Stuttgart 21″. Wir hoffen, dass sich die Schulleiterinnen und Schulleiter der betroffenen Schulen diesem “Aufruf zur Denunziation” geschlossen verweigert haben und sich statt dessen in aller Form dafür einsetzen, den wirklichen Skandal um die besagte Demonstration aufzuklären. Den Lehrerinnen und Lehrern, die sich verantwortungsvoll um die Schülerinnen und Schüler der angemeldeten und genehmigten Demonstration gekümmert haben, möchten wir dafür unseren ausdrücklichen Dank aussprechen und unsere uneingeschränkte Solidarität zum Ausdruck bringen.

Diszipliniert die Täter, nicht die Opfer des skandalösen 30. September, der als “Schwarzer Donnerstag” oder “Blutiger Donnerstag” in die Geschichte der Stadt Stuttgart eingegangen ist!

 
 
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