Heute mal eine Fundsache:

Parallel zur Vorstellung des neuen Buches von Thilo Sarrazin wurde in allen wichtigen deutschen Magazinen und Tageszeitungen (BILD, SPIEGEL, Junge Freiheit und Deutsche Stimme) großformatige Werbeanzeigen geschaltet. Dabei stellte sich überraschend heraus, dass mit dem Buch auch ein neues PItenzmittel auf den Markt kommen soll, durch dessen Einnahme der erektil dysfunktionale Leser keine Zeit mehr verlieren muss und die aus dem Buch gewonnenen Schlussfolgerungen sofort in die Tat umsetzen kann. Das Medikament ist auch deswegen so wichtig, weil Sarrazins Buch trotz des durch aufregenden Themas so unfassbar abtörnend geschrieben ist, dass einem jede Lust vergeht. (…)

Den ganzen Text gibt`s bei http://www.politblogger.eu/dr-sarrazin-prasentiert-piagra/

Zur vergrößerten Ansicht einfach auf die Grafik klicken (2197 x 1157 Pixel | 1,77 MB).
Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Künstlers Robert (Copyright) – schönen Dank für  das tolle Werk ;-)

Natürlich darf bei der Einführung der “Barmherzige Ursula”-Card ® eine begleitende Medienkampagne nicht fehlen – da haben wir uns halt mal wieder so unsere Gedanken gemacht.

Einig war sich unser “Konzept-Team” schnell dahingehend, dass es eine streng zielgruppengerechte Werbekampagne werden müsste. Was würde unseren Bildungsmuffel und Neonazi Thomas H.* (* Name geändert) dazu bringen, nunmehr begeistert das Sprachenprogramm der Volkshochschule zu stürmen? Richtig: zielgruppengerechte Bildungsangebote!
.

Den Rest des Beitrags lesen »

Wird sie es? Macht der Entwurf unseres Stardesigners Paco Colorez das Rennen beim Gestaltungswettbewerb für die neue “elektonische Armenkarte”? “Alles eine Frage des Marketings”, rief uns Paco im Vorübergehen zu und lieferte Minuten später diesen ansprechenden Entwurf als seinen Beitrag zur Ideenfindung ab.
Wir finden, dieser Entwurf hat wirklich alles, was es braucht. Ein engelsgleiches Wesen, mit entrücktem Lächeln und güldenen Flügeln im elektronischen Kampf gegen den teuflichen Bildungsnotstand. Der klassische Kampf zwischen Gut und Böse – Apokalypse oder Nachhilfe!
Zücke auch Du Deine “Barmherzige Ursula Card” – Dein Schwert des Lichtes – Dein Erzengel gegen die teuflichen Verführungen Suff, Qualm und außerehelicher Sex. Komm auch Du ins Licht des allwissenden Mysteriums – sei Part der Ursula-Community!
Da kann sich doch keiner diskriminiert fühlen! Wenn Du die an der Schwimmbadkasse zückst, erhellt ein strahlendes Licht alles um Dich herum und alle Welt sieht: Er ist ein Behüteter der Barmherzigen Ursula! Armut macht sexy …

Arbeitslosengeld II – Offenlegung der Neuermittlungen der Regelleistungen für Arbeitslosengeld II-Empfänger vom 18.07.2010

Text der Petition

Die Bundesregierung wird aufgefordert, Prozess und Zwischergebnisse der Neuermittlungen der Regelleistungen für Arbeitslosengeld II-Empfänger allen interessierten Bürgern offenzulegen und dabei den Beweis zu erbringen, dass die von den Verfassungsrichtern im Urteil vom 09.02.2010 beanstandeten Regelungen nicht so oder ähnlich wiederholt werden.

Begründung

Die Bundesverfassungsrichter betonen in ihrem Urteil vom 09.02.2010 das Grundrecht auf ein menschenwürdiges Existenzminimum für alle Hilfebedürftigen und kritisieren zahlreiche Verletzungen verfassungsrechtlicher Maßstäbe bei der Auswertung der Einkommens- und Verbrauchsstichproben (EVS) des Statistischen Bundesamtes von 1998 und 2003. Zu erfassen waren die Ausgaben der unteren 20 % der nach ihrem Nettoeinkommen geschichteten Haushalte. In der Referenzgruppe durften aber keine Sozialhilfeempfänger erfasst sein und keine Personen, die ihren Lebensunterhalt nicht nur aus eigenem Einkommen bestreiten.
Die Verfassungsrichter beanstanden u.a.,
- dass vom Ermittlungsergebnis (aus Lebenshaltungskosten und Verbrauchsverhalten der Referenzgruppe) Beträge für nichtexistenznotwendige Produkte abgezogen wurden, die Personen dieser Gruppe gar nicht kaufen, z.B. Pelze, Sportboote, Segelflugzeuge,
- dass die Ausgaben für Bildung komplett gestrichen wurden,
- dass die für eine menschenwürdige Existenz notwendigen Ausgaben für Kinder und Jugendliche überhaupt nicht ermittelt wurden,
- dass die jährliche Anpassung der Regelleistungen verfahrenswidrig an die Rentenentwicklung gekoppelt wurde.
Wir fordern Nachweise,
- dass bei der Auswertung der EVS von 2008 für die künftigen Regelleistungen auch Mittel für die Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben vorgesehen sind,
- dass die obengenannten Mängel nicht so oder ähnlich wiederholt werden,
- dass die Referenzgruppe keine Sozialhilfeempfänger enthält und keine Personen erfasst, die ihren Lebensunterhalt nicht ausschließlich aus eigenem Einkommen bestreiten.
Wir sind überzeugt, dass bei der Erfüllung aller Forderungen der Verfassungsrichter die künftigen Regelleistungen der ALG II-Empfänger höher ausfallen werden als die derzeit gültigen.
Das Recht auf Information über Ermittlungsprozess und Zwischenergebnisse leiten wir aus der Forderung der Verfassungsrichter nach einem transparenten Ermittlungsverfahren ab.
Dr. Dorothea Wolff

Quelle und Petition zum Mitzeichnen: https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=13117

Lieber Leserinnen, liebe Leser,

zugegeben, es ist sehr ruhig geworden in den letzten Wochen auf kopperschlaeger.net! Dieses ist nicht etwa der Tatsache geschuldet, dass der kreative Geist mich verlassen hätte – oder ich dermaßen unfassbare Einnahmen mit meinen Grafiken erzielt hätte, dass ich mich dem Müßiggang an einem kubanischen Badestrand hingeben würde (auch wenn der Gedanke durchaus reizvoll ist). Auch habe ich mir nicht beim Sturz ins Sommerloch alle Gräten gebrochen, um mir nun in der Reha-Klinik von attraktiven Krankenschwestern mit Früchtetee das Leben versüßen zu lassen.
Vielmehr war ich eigentlich gar nicht so untätig, wie der Besuch dieses Blogs in den letzten Wochen den Eindruck zu erwecken scheint. So habe ich beispielsweise für die “Menschenzeitung” das Merkel altern lassen und ihr die Barbie-Familie Wulff an die Seite gestellt. Ich habe für eine befreundete Online-Zeitung den Bundeskongreß der rechtspopulistischen und islamophoben “Bürgerbewegung Pro Deutschland” in Berlin  besucht (welch ein Spaß :-( ), dabei jede Menge interessante Fotos gemacht und auch einen Artikel für die besagten Freunde von der “Neuen Rheinischen Zeitung” getippselt. Als kleines Nebenprodukt habe ich mich noch einer (natürlich streng unwissenschaftlichen) kraniometrischen Studie gewidmet und den Bundesvorsitzenden von “Pro Deutschland”  Manfred Rouhs sowie seinen Gast von den belgischen Rechtsextremisten des  Vlaams Belang, Bart Debie (von manchen auch liebevoll Bart Debil genannt), etwas genauer betrachtet (was alleine schon einen mehrwöchigen Totalausfall rechtfertigen würde angesichts der daraus resultierenden Brechreizattacken).

Weitere Übungen in Sachen Fotografie bot mir eine Veranstaltung in Berlin am Brandenburger Tor zum Gedenken an das Massaker von Screbrenica – auch hierzu konnte ich ein paar Fotos für einen sehr lesenswerten  Artikel einer befreundeten Autorin für die “Neue Rheinische Zeitung” beisteuern. Na ja, und Berlin hat natürlich auch jenseits politischer Veranstaltungen jede Menge reizvolle Eindrücke und Fotomotive geboten, denen ich natürlich nicht widerstehen konnte, so dass meine Festplatte nunmehr um rund 2000 Fotos reicher ist.

Ach ja, und dann war da natürlich noch der eigentliche Anlass meines Berlinbesuchs. Was in den letzten Wochen schon als Gerücht herumging, wird nun tatsächlich wahr: kopperschlaeger.net wird in wenigen Wochen die hessischen Einöden verlassen und seinen Lebens- und Schaffensmittelpunkt nach Berlin verlegen. Entsprechender Wohnraum ist mittlerweile gefunden, etliche interessante und vielversprechende Kontakte sind bereits geknüpft und die Vorfreude ist riesengroß!
Leider führt dieses aber auch dazu, dass ich in den nächsten Wochen weiterhin recht viel um die Ohren haben werde und mein Blog daher wohl noch einige Wochen im Dornröschenschlaf verweilen wird – bis ich dann nach meiner Ankunft in Berlin und einer technischen “Ankommphase” mit neuer Energie und einem überarbeiteten Konzept wieder voll loslegen werde. Natürlich wird kopperschlaeger.net auch in Berlin ein schwerpunktmäßig satirisches Blog bleiben, aber ich werde mich in Zukunft mit gewohnt spitzer Zunge auch wieder mehr politischen Themen widmen, der Fotografie mehr Platz einräumen und mich von Berlin vielleicht auch zu völlig neuen gestalterischen Ansätzen verleiten lassen.

Ich freue mich schon sehr darauf – und noch mehr würde ich mich freuen, Euch dann in wenigen Wochen am altgewohnten Ort, aber in neuer Heimat wieder begrüßen zu dürfen und den ein oder anderen von Euch mit meinem kreativen Schaffen erfreuen zu dürfen.

Bis dahin wünsche ich Euch weitere wunderschöne Sommertage und alles Gute – man liest sich ;-)

Herzlichst

Euer
Frank Kopperschläger

PS: Ganz besondere Grüße übrigens an einen ganz besonderen Menschen in Berlin ;-)

Sehr geehrter Herr Westerwelle,
nachdem Sie unser großzügiges Angebot zur Neugestaltung und Neuausrichtung der dahinsiechenden FDP hin zu einer sozialeren Partei bislang völlig ignoriert haben, unterbreiten wir Ihnen hiermit eine letzte Offerte zur sinnvollen Integrierung in den Arbeitsmarkt. Da ja – man lese nur die aktuellsten Umfragewerte – an Ihrer Tauglichkeit für wirklich sinnvolle Verwendung in der Politik zwischenzeitlich erhebliche Zweifel entstanden sind, haben wir uns erneut für Sie ins Zeug gelegt und nach Alternativen gesucht. In dem Zusammenhang eine wichtige Frage: was ist eigentlich aus dem legendären Guidomobil geworden? Für unser neues Konzept könnten wir dieses gut wiederverwenden – wie auch ihre albernen Schuhe mit dem “18%” auf der Sohle (ein Komma ist ja schnell gesetzt). Doch nun zur Präsentation unseres neuen Konzepts für die gesamte FDP: die Nutto-Bretto-Tubbies!


Eine unerwartete Wende zeichnet sich bei der bevorstehenden Wahl des Bundespräsidenten ab. Wie aus gut informierten Kreisen zu vernehmen ist, habe sich der Bundestag kurzfristig zu einer Reform des Wahlverfahrens für das höchste Amt im Staate entschieden. Entscheidend für die Reformüberlegungen sei gewesen, das wichtige Amt des Bundespräsidenten nicht dem Verdacht parteipolitischer Einflussnahme auszusetzen, mehr Kandidaten einbeziehen zu können und die Vertreter der Bundesversammlung vom politischen Druck der Wahl zu entlasten. Das von dem bekannten Stardesigner Paco Colorez entwickelte Wahlverfahren verspreche sogar Quereinsteigern eine reale Chance, einmal in die hohen Weihen dieses Staatsamtes zu gelangen.
kopperschlaeger.net stellt ihnen das neue Wahlverfahren zur Wahl des Bundespräsidenten exklusiv vor:

Den Rest des Beitrags lesen »

Super, die FDP hat es endlich geschnallt – Steuerradikalität und Kapitalismus sind voll grottig – Sozialismus ist hip und voll cool! Da kann sich kopperschlaeger.net natürlich nicht mehr bremsen, den Genossen sofort unter die Arme zu greifen. Ein neues Image muss her – weg vom schmierig glatten Yuppie-Style, hin zu mehr sozialer Identität!

http://www.welt.de/politik/deutschland/article8052421/Statt-Steuersenkungspartei-will-die-FDP-sozial-sein.html#reqRSS

Da sind wir doch gerne behilflich und präsentieren voller Stolz unsere Hilfskampagne für die neuen Genossen:

.

die neue fdp - satire

kopperschlaeger.net bewirbt sich als Imageberater bei der FDP

Demo in Stuttgart

Liebe Leserinnen und Leser!

Sonst eher ein Raum für – durchaus ernstzunehmende – satirische Betrachtungen und Bildbearbeitungen, hat mein Blog in den letzten Tagen eher textlastige und leider gar nicht lustige Inhalte präsentiert. Ausgelöst durch einen Bericht (http://kopperschlaeger.net/2010/06/von-der-krise-im-sozialstaat-zur-krise-mit-dem-dgb/) über die Demonstration vom vergangenen Samstag in Stuttgart, in welchem ich den DGB als Mitveranstalter scharf kritisierte, kam plötzlich vergleichsweise viel Leben in meinen sonst relativ beschaulichen Alltag.
Trauriges Highlight war für mich persönlich der Anruf eines angeblichen DGB-Funktionärs, der versuchte, mich Sonntag nachts (22:40) mit massiven Drohungen einzuschüchtern (http://kopperschlaeger.net/2010/06/telefonscherz-oder-was-drohung-wegen-demobericht/) und sich dabei auch noch deutlich in der Wortwahl vergriff – dazu gleich mehr.
Weiterer, eher nebensächlicher, aber dennoch aufschlußreicher Vorgang war der Kommentar eines Kritikers, der mir in meinem Blog “denunziatorische Berichterstattung” vorwarf – auch dazu später mehr.

Die absolut überwältigende Mehrheit der Reaktionen per Kommentar, Mail, Telefon und Chat war jedoch positiv und sehr viele LeserInnen haben meine Darstellungen bestätigt oder mit Links zu anderen ähnlich lautenden Kritiken unterstützt. Bei allen, die mir insbesondere nach den Drohungen seitens des DGB mit Solidaritätsbekundungen und Zuspruch zur Seite gestanden haben, möchte ich mich an dieser Stelle schon einmal bedanken.

Den Rest des Beitrags lesen »

 
Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: