Armutsbericht korrigierte Fassung ;-)

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Herzallerliebste Bundesregierung!

Nachdem die “Barmherzige Ursula” uns mittels Pressekonferenz nunmehr hoch und heilig versichert hat, dass in Sachen Armut und besonders in Sachen Reichtum in Deutschland alles absolut Tutti ist, wollen wir natürlich nicht weiter unken.
Ein winzig kleiner und bedauerlicher Fehler hat sich dann aber dennoch auf der Titelseite des unglaublich korrekten und nicht einmal im Ansatz geschönten “Armutsbericht” eingeschlichen – wir waren so freundlich, selbigen für Sie zu korrigieren!

Mit absolut ungeschönten Grüßen

kopperschlaegerdotnet

Hurra, es ist Wahljahr!

6. Januar 2013

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Foto Merkel: Armin Linnartz, CC: by-sa

Berlin – kdnn Wie die Agentur kddn mitteilt, wurde soeben bekannt, dass der Berliner Innensenator Frank Henkel (CDU) heute versehentlich geschreddert wurde. Henkel, der erst heute aus einer gesundheitlich bedingten Pause zurück kehrte, sollte heute eigentlich dem Senat Rede und Antwort zum jüngst bekannt gewordenen neuen Aktenvernichtungsskandal stehen. Einen Zusammenhang zwischen der für den Innensenator unangenehmen Befragung und seiner Schredderung ist nach Angaben eines Ministeriumssprechers jedoch definitiv auszuschließen! Es handelt sich lediglich um ein bedauerliches “menschliches Versagen” – von Vertuschung könne keine Rede sein, da der Senator sich auf Grund seiner Erkrankung ohnehin nicht an Details zur beanstandeten Aktenvernichtung habe erinnern können. Weitere Details waren bis Redaktionsschluss nicht erhältlich – auch die Anfrage, ob der Innensenator rekonstruiert werden könne, blieb vorerst unbeantwortet.

Der christlich-konservative Verein “CNETZ” sticht unter dem Gespött der Netzgemeinde in See! Der von den beiden CDU-Politikern Thomas Jarzombek und Peter Tauber ins Leben gerufene “Verein für Netzpolitik” möchte laut Eigenbeschreibung “eine bürgerliche und verantwortungsvolle Netzpolitik, die einen fairen Ausgleich zwischen den unterschiedlichen Interessen in einer pluralisierten Gesellschaft auch im Netz schafft” und will “dabei Werte und Normen im Zeitalter der Digitalisierung mit Leben füllen, die sich für unser Land als förderlich und segensreich erwiesen haben”.

Auf twitter wird das “in-See-stechen” des christlich-konservativen Vereins unter dem Hashtag #cnetz freudig kommentiert. So fragt beispielsweise @haekelschwein: ”Ist #cnetz so was Seriöses wie die ‘Christliche Gewerkschaft’, die Lohndumping für die Arbeitgeber betreiben soll?” - @zynaesthesie frotzelt “#cnetz, oder wie der Therapeut es nennt: betreutes Twittern” – und der Metronaut stellt gleich die erste komplette Plakatkampagne von “CNETZ” im Internet vor.
Na, dann mal “Schiff ahoi” – und fröhliches Werkeln an den Lenzpumpen …


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Der Metronaut stellt die erste Plakat-Kampagne von "CNETZ" vor. Foto: CC-BY-SA dontworry

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Hurra! “Papst” war gestern! Ab sofort heißt es “Hurra – wir sind …” – ähem, nun ja – “verwirrt und ungewaschen” trifft es wohl in der Tat am besten. Denn reichlich verwirrt und nicht ganz sauber müssen die Damen und Herren der Deutschen Einheitspartei (CDUCSUFDPSPDGrüne) wohl schon sein, uns diesen Herren in trauter Einheit und Glückseligkeit als den großen Wurf zu präsentieren. Was – verflucht noch mal – habt Ihr eigentlich geraucht? Und wo kriegt man das her, um sich in den selben glückseligen Zustand zu flüchten, in dem Ihr euch offensichtlich befindet?!

Das  Wichtigste, so der tolle Kandidat in seiner Nominierungsrede, sei, “dass die Menschen in diesem Land wieder lernen, dass sie in einem guten Land leben, das sie lieben können”.  Unter dieser “Liebe” jedoch scheint mir dieser Herr wohl eher etwas wie staatsbürgerlichen Kadavergehorsam und Elitenverehrung zu verstehen. Anders kann ich mir zumindest nicht erklären, warum Gauck in der jüngeren Vergangenheit wirklich jedes gesellschaftliche Engagement verbal niedergetrampelt hat. Ob die Menschen zum Thema Stuttgart 21, denen es nach Gauck nur um den “eigenen Vorgarten geht”, Kritiker des hemmungslosen Kapitalismus, denen er Träumerei unterstellt oder die “Occupy-Bewegung”, die er für lächerlich hält – jegliches gesellschaftliches Engagement, welches dem Mainstream und dem Diktat der Märkte entgegen steht, findet bei ihm nur Missfallen. “Mut” hingegen bescheinigt er gesellschaftlichen Brandstiftern wie Sarrazin mit seiner Schwarte “Deutschland schafft sich ab.
Polarisieren statt Versöhnen, so mein Gefühl, ist auch ein wunderbarer Weg, Deutschland abzuschaffen – bleibt nur, dem Einheitspartie-Jubelchor unmissverständlich entgegen zu rufen: “Das ist nicht mein Präsident!”!

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Hintergrund: http://www.n-tv.de/politik/Wagenknecht-keilt-zurueck-article5408596.html

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Hintergrund: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,803517,00.html

Die Redaktion von kopperschlaeger.net ist begeistert! Kaum hatten wir am gestrigen Tage die neue Rubrik “Tiefflieger der Woche” eingerichtet, schnellten nicht nur unsere Zugriffszahlen in die Höhe, sondern es brach auch ein wahrer Ansturm von Bewerbungen über die Redaktion herein.
Schon immer dem Selbstverständnis des Konzeptes der “Mitmach-Redaktion” zugetan, erfüllt die Begeisterung und der Enthusiasmus der zahlreichen Bewerber uns mit großer Freude. Insbesondere aus den Kreisen der CDU zeichnet sich ein nie erahntes Interesse an unserer neuen, aber schon jetzt sehr beliebten Auszeichnung ab – wir danken insbesondere den Parlamentariern der niedersächsischen CDU für das zum Ausdruck gebrachte Interesse!

Doch auch ein Wort der Kritik möchten wir an dieser Stelle zur Kenntnis bringen:
Liebe CDU – Ihre Begeisterung für unsere Auszeichnung in Ehren, aber wir möchten doch noch einmal darauf hinweisen, dass unsere Rubrik “Tiefflieger der Woche” nicht umsonst das Ihnen nebensächlich erscheinende Wörtchen “WOCHE” beinhaltet. Es macht also wenig Sinn, dass sie sich nun in Scharen in Skandalen ergehen, nur um in den Genuss dieser scheinbar sehr beliebten Auszeichnung zu kommen. Ein wenig Geduld und besseres Timing beim produzieren medientauglicher Verfehlungen würde ihre Chance, von uns wohlwollend bedacht zu werden, erheblich verbessern. Gerne nehmen wir Ihre wöchentlichen Vorschläge für den “Tiefflieger der Woche” jeweils zum Ende der Kalenderwoche entgegen – zur Entlastung der Redaktion würden wir Sie allerdings freundlichst bitten, eine Vorauswahl zu treffen und uns nur Ihre zwei, maximal drei Lieblingsbewerber zu übermitteln. Vielen Dank!

Da wir aber keine Unmenschen sind und Ihr Interesse und Ihre Unterstützung sehr zu schätzen wissen, wollen wir mal nicht so sein und Ihnen ihren persönlichen Herzenswunsch erfüllen – nur Ihnen zuliebe also diese Woche ein erneuter “Tiefflieger der Woche” – herzlichen Glückwunsch!

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Frank Mindermann, Abgeordneter der CDU im niedersächsischen Landtag, chattete auf facebook fröhlich mit einer 15-jährigen Schülerin. An sich zunächst einmal sicher nichts Ungewöhnliches. Wie Spiegel Online jedoch berichtet, soll es in besagtem Chat nicht nur um ein in Aussicht gestelltes Praktikum gegangen sein, sondern auch sehr “persönliche Fragen” sollen Gegenstand des Chats gewesen sein – zumindest so persönlich, dass die Mutter der Betroffenen sich im Anschluss mit einem mehrseitigen Protokoll der Unterhaltung an die CDU wandte und Herr Mindermann inzwischen seinen Rückzug aus der Landespolitik ankündigte.
Wir finden, Herr Mindermann hat sich damit unsere beliebte Auszeichnung durchaus verdient, auch wenn wir – wie bereits oben erwähnt – zukünftig keine Ausnahmen mehr für übereifrige Bewerberinnen und Bewerber machen werden.

Quelle: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,802476,00.html

Hintergrundfoto (Mindermann): © Martina Nolte / Lizenz: Creative Commons by-sa 3.0 de

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Werte Frau Pieper von der CDU!

Gerne nehmen wir Sie zum Anlass, hiermit auf kopperschlaeger.net eine neue Rubrik einzuführen: den “Tiefflieger der Woche”. Damit spielen wir nicht etwa auf besondere fliegerische Künste oder Verdienste bei der Lufterkundung von Feindesland Ihrerseits an, sondern beziehen uns unmissverständlich auf Ihr unerträglich unterirdisches Niveau, welches Sie im niedersächsischen Landtag zur Schau stellten.

Wir sind uns darüber im klaren, dass “Tiefflieger” genau genommen eigentlich eine fast schon unverschämte Verharmlosung angesichts Ihrer rassistischen Entgleisung darstellt – aber der Wunsch, uns nicht auf Ihr Niveau herab zu begeben, hat obsiegt.

Für Ihre Zukunft wünschen wir uns eigentlich nur, dass Sie umgehend Ihren Hut nehmen, Ihr schändlich missbrauchtes Mandat zurückgeben und uns in Zukunft mit Ihren unerträglichen Ansichten erspart bleiben, denn wenn wir rassistischen Müll hören wollen, dann lauschen wir doch lieber den Originalen von der NPD.

In diesem Sinne auf Nimmerwiedersehen!

http://www.welt.de/politik/deutschland/article13755606/Am-besten-haette-man-Sie-abschieben-sollen.html

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© Hintergrundphoto G. Pieper: Martina Nolte / Lizenz: Creative Commons by-sa 3.0 de

 
 
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