Berlin /kdnn Wie aus gut informierten Kreisen verlautet, plant die GEMA ab Sommer 2012 eine Offensive in Sachen Urheberrecht. Geschützte Inhalte, so berichten Insider, sollen zukünftig noch zielgerichteter in der Öffentlichkeit gegen unlizensierte Wiedergabe verteidigt werden. Insbesondere, wenn Werbung im Umfeld öffentlich vorgeführter Musikinhalte ins Spiel komme, “höre der Spaß endgültig auf”.

“Wir müssen Contentverwerter einfach besser aufklären, was geht und was nicht!”. So könne es nicht angehen, dass beispielsweise Radfahrer im öffentlichen Raum während der Teilnahme am Straßenverkehr urheberrechtlich geschütztes Liedgut wie “I Want To Ride My Bycicle”  der Rockkapelle “Queen” pfeifen. Insbesondere wenn dabei auch noch T-Shirts mit Werbeaufdruck getragen würden, sei eindeutig von einer gewerblichen Nutzung auszugehen, die zweifelsohne lizenzrechtliche Ansprüche nach sich ziehe. “Hier besteht Handlungsbedarf, um unsere Künstler vor unberechtigter Aufführung urheberrechtlich geschützter Werke besser zu schützen! Das Speichern illegal kopierter Musik auf einer Festplatte ist kriminell – warum soll das Speichern auf einem hochkomplexen Massenspeichersystem wie dem Gehirn dann legal sein?”

Pfeifen und Singen sind öffentliche Aufführungen

Als praktische Lösung für Contentverwerter wie pfeifende oder singende Fußgänger, Radfahrer und Rollerskater will die GEMA daher in Kürze ihr intern “WhistleFlat” benanntes Gebührenmodell vorstellen. Für einen fixen Monatsbeitrag sollen so mobile Nutzer geschützter Werke aus einem einfachen und für jeden transparenten Tarifsystem das für sie passende Bezahlmodell wählen können. Den Rest des Beitrags lesen »

 
 
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