Frank-Jürgen Weise, oberster Feldherr des größten stehenden Heeres in Europa, wird künftig im Auftrag des Verteidigungsministeriums eine Kommission leiten, die Vorschläge für eine »effiziente und einsatzorientierte« Struktur der Bundeswehr entwickeln soll.
Der Chef der Bundesagentur für Arbeit, der ja bereits in den vergangenen Jahren Qualitäten im Aufbau stehender Strukturen bewies, ist dafür sicher der geeignetste denkbare Kandidat. Fahnenflucht beispielsweise ist bei seiner bisherigen Truppe kein Thema: einmal dabei, bleibt man ein Leben lang!
Wir sind uns sicher, dass Herr Weise die Synergie-Effekte zu nutzen wissen wird – schließlich bleibt der umtriebige Reformer natürlich weiterhin Chef der BA. Bundeswehr reformieren ist für einen Mann seines Schlages allenfalls ein Job im Hobbyformat, den man nebenher erledigt. Denkbar wären beispielsweise “Ein-Euro-Kombatanten”, die man als preiswerten Truppenersatz in Afghanistan sicher gut gebrauchen könnte. Auslandserfahrung ist schließlich ein Skill, der den Erwerbslosen sicher Pluspunkte bei Bewerbungsgesprächen bringen würde.

Wir hingegen würden allerdings folgende Lösung bevorzugen: Gliedern Sie die kleinere Truppe doch einfach an die große an – die paar Männekes mehr wird die BA schon verkraften – und billiger wäre es allemale. Und wie gesagt: Fahnenflucht gibt es nicht bei der BA!

Quelle: http://www.jungewelt.de

Sehr geehrter Zutiefst verachteter Herr Gunnar Heinsohn!

Ihr in der FAZ vom 16. März veröffentlicher Vorschlag, die Sozialhilfe in Deutschland auf die Dauer von 5 Jahren zu begrenzen -  und damit Armut, Arbeitslosigkeit und Bildungsmisere praktisch mittels “Späteuthanasie” durch Aushungern zu lösen -  ist wirklich bemerkenswert.
Fast dachten wir, dass es sich bei Ihrem Gastbeitrag um eine besonders perfide und geschmacklose Satire auf Ihre Geistesgenossen Sarrazin und Westerwelle handelt. Erschreckenderweise konnten wir jedoch nirgends in Ihrem sozialdarwinistischen und rassistischen Geschreibsel den erhofften Hinweis “Satire” entdecken. Sie scheinen diesen übelkeitserregenden Dreck also wirklich ernst zu meinen!

Wären wir uns nicht bewusst, dass unerträgliche Widerlinge wie Sie an deutschen Universitäten eher die Ausnahme sind, wären wir glatt versucht, zu fordern, die Altersbezüge von Professoren auf  maximal 24 Stunden zu begrenzen. Obendrein würden wir überlegen, das Geld zurückzufordern, das es die Gesellschaft gekostet hat, einen Typen wie Sie ein Leben lang durchzufüttern – und zwar deutlich über Hartz IV-Niveau. Und wenn ein Leben im akademischen Parallelkosmos letztlich dazu führt, dass am Ende solch menschenverachtende Unerträglichkeiten wie Sie übrigbleiben, würden wir uns fragen, ob Bildung wirklich der Schlüssel für unsere Probleme ist – Zweifel sind wohl zumindest angebracht.

So beschränken wir uns jedoch darauf, Ihnen aus tiefstem Herzen entgegenzurufen: Verpissen Sie sich bitte mit Ihren stattlichen Altersbezügen irgendwo in die Toskana, besser noch auf irgendein absaufendes Inselchen im Pazifik  und verschonen Sie uns in Zukunft mit Ihrem wirren Gestammel. Denn auch wenn es sozial zutiefst ungerecht ist, Hasspredigern wie Ihnen ein Leben in Luxus auf Steuerzahlerkosten zu finanzieren – es ist eine gute Investition in den sozialen Frieden!

Mit hochverachtungsvollen Grüßen

kopperschlaegerdotnet

“Solange die Regierung das Recht auf Kinder als Recht auf beliebig viel öffentlich zu finanzierenden Nachwuchs auslegt, werden Frauen der Unterschicht ihre Schwangerschaften als Kapital ansehen.”
Gunnar Heinsohn in der FAZ

Wie nach Veröffentlichung der jüngsten Umfrageergebnisse zur bevorstehenden Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen aus gut unterrichteten Kreisen zu vernehmen ist, reagiert die FDP auf die sinkenden Umfragewerte mit dem Relaunch einer wohlbekannten Kampagne.

Wie ein Wahlkampfmitarbeiter, der nicht namentlich genannt werden möchte, mitteilte, stütze sich die FDP auf die dem Wähler bereits bestens bekannte Kampagne “18%”, welche derzeit lediglich minimalst aktualisierten Zielen angepasst werde.
Dieses, so der Mitarbeiter weiter, sorge zum einen für einen hohen Wiedererkennungswert, schaffe somit Vertrauen beim Wähler und ermögliche es der “Mövenpick-Partei” zudem, nicht allzu viel der mühsam eingesammelten Schmiergelder Parteispenden in unnütze Maßnahmen wie Wählerdesinformation zu investieren.

Wir von kopperschlaegerdotnet finden das klasse!
Trennte sich die FDP seinerzeit zunächst von den Punkten zwischen den Lettern, wagte auch mal eine Punktlandung ohne Fallschirm, geht sie nun auch marktradikal die Prozentpunkte an – und macht zudem auch mal ein Komma!

Sauber, weiter so!

Mit garantiert sozialismusfreiem Gruße

Ihr Team von
kopperschlaegerkommanet

Hallo, liebe Leserinnen und Leser!

Ein altes Sprichwort sagt: Erstens kommt es anders – und zweitens als man denkt! So erging es auch mir in den letzten Tagen mit meinem spannenden LIMA-Besuch in Berlin. Eigentlich hatte ich ja geplant, in einer Art ironisch-satirischen Tagebuch über meinen langersehnten Besuch der Medienakademie zu berichten – allerdings ging ich da auch noch von ganz anderen Bedingungen vor Ort aus.

An dieser Stelle also nun doch noch ein paar Zeilen zu meinen Erlebnissen – schließlich hatte ich ja genau dieses vor meiner Abreise angekündigt.

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Welch Glück, dass man in Deutschland weder für ein Studium der Physik noch für das Amt der Bundeskanzlerin Mathegrundkenntnisse braucht, sonst wäre Frau Merkel glatt eine Fehlbesetzung. Aber zum Glück geht´s ja auch ohne…

http://www.tagesschau.de/inland/spdhartzreform100.html

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So, es ist vollbracht! Ich sitze doch tatsächlich im ICE zur LiMA und update mobil meinen Blog. Der schienengebundene Hochgeschwindigkeits-Langstreitwagen versieht bisher prächtig seinen Dienst, so dass wir bislang guter Hoffnung sind, irgendwann in Berlin anzukommen.

  • 01:18 Uhr: Soeben Köln Hbf hinter mir gelassen – und Kaffee gefunden. Im Moment ist das Leben schön :-D
  • 03:41 Uhr: nach lausig kalten 1 1/2 Stunden Wartezeit im Dortmunder Hbf sitze ich nunmehr endlich wieder im Zug Richtung Hamburg (eigentlich wollte ich doch nur nach Berlin, aber die Wege des schienengebundenen Hochgeschwindigkeits-Langstreitwagen sind seltsam)
  • 07:13 Uhr: Hamburg. Wie immer hat diese elende Bahn Verspätung – mit Not erreiche ich gerade noch so meinen Anschlußzug nach Berlin.
  • 10:45 Uhr: Wahnsinn – ich bin da! Eine gute Stunde planlos durch Berlin geirrt auf der Suche nach dem Standort der LIMA und gerade so rechtzeitig zum ersten Kurs angekommen. Eigentlich könnte ich mich jetzt eher auf´s Ohr hauen – ich werd langsam zu alt für so Aktionen ;-)

Liebe Leserin, lieber Leser!

Wie Sie unzweifelhaft wissen, scheut kopperschlaeger.net keine Mühen, Schandtaten, Abenteuer und Maßlosigkeiten, um für Sie die innovativsten, trendigsten und journalistisch tiefgründigsten Neuigkeiten aus der Welt der spätrömischen Dekadenz zusammenzutragen. Was wäre da spannender als eine abenteuerliche Expedition ins “Mekka der spätrömischen Dekadenz”: BERLIN!

Berlin, Welthauptstadt der Spätrömischen Dekadenz, wird am kommenden Wochenende wieder Austragungsort der weltberühmten LIMA (7. Akademie für Journalismus, Bürgermedien, Öffentlichkeitsarbeit & Medienkompetenz) sein. kopperschlaeger.net ist mit seinem Expeditionskommando dorthin unterwegs, um für Sie aus dem Medien-Ausbildungscamp der Spätrömisch-Dekadenten zu berichten.

Es erwarten Sie spannende Reportagen, Reiseberichte und Wissenswertes rund um die Themen Medien, Kommunikation und Dekadenz:

  • Eau-Mail: was gibt es neues rund um das spätrömische Briefversendeverfahren mittels Aquaduktnetzwerk?
  • Twitter: Sind abgerichtete Kurznachrichten-Singvögel eine Alternative zu Brieftauben?
  • Amazon und Co: Wie ist es um die Zukunft der Online-Steintafel-Versender bestellt?
  • Bewegliche E-Letter: Buchdruck bald auch für´s Internet?
  • Webgeflüster: Schwarz-Gelb nur ein Hoax?

In Kürze hier: kopperschlaeger.net goes LIMA – Reportagen aus dem dekadenten Medien-Ausbildungslager mitten in Berlin!

Man ist ja mittlerweile einiges an Elend aus der spezialdemokratischen Partei gewohnt! Ob (Ex-Sozi-) Wolle Clement mit seinen Parasitenvergleichen, Thilo Sarrazin mit seinen zahlreichen Lebensweisheiten oder erst vor wenigen Tagen Hannelore Kraft mit ihren “Freude durch Kraft”-Volksertüchtigungsphantasien – all zu oft reibt man sich doch derweil verwundert die Augen und fragt besorgt nach der Zurechnungsfähigkeit der SPD!

Nahtlos einreihen in die Gesellschaft der Unzurechnungsfähigen will sich jetzt offenbar auch der stellvertretende Fraktionssprecher der SPD, Matthias Will. Gegen den ermittelt nämlich die Berliner Staatsanwaltschaft, weil er angeblich am 11. Januar in einer Berliner Gaststätte gleich zweimal den rechten Arm gehoben und “Heil Hitler” gerufen haben soll.
Liebe SPD: noch alles heile bei Euch? Soll ich mal in den Gelben Seiten unter den Stichwort Massen-Psychotherapie für Euch nachschlagen?

fragt besorgt

kopperschlaegerdotnet

kopperschlaegerdotnet hat keine Mühen gescheut und die Szene mit einem Nachwuchs-Schauspieltalent für Sie nachgestellt!

Werbepause:

8. März 2010

Schnauze voll vom Koalitions-Hickhack – reif für `ne Pause? Den Affenzirkus einfach mal anhalten, dem Guido den Stecker aus der Dose ziehen…
Nicht nur morgens halb zehn in Deutschland! “HickHack” – der Wahnsinnsschokosnack!

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© 2010 kopperschlaeger.net

Liebe Hannelore Kraft!

Wie meine treuen Leserinnen und Leser mittlerweile schon wissen, bin ich immer bereit und bemüht, notleidenden Parteien unter die Arme zu greifen. So habe ich beispielsweise erst kürzlich der niedergehenden FDP um Vizewitzbold Westerwelle eine ganze Reihe neuer Plakatentwürfe unentgeltlich präsentiert.

Nun, liebe Halloleere Hannelore, da auch Du endlich das Niveau erreicht hast, dass in unserer kleinen Redaktion allgemein mit “unterirdisch” bezeichnet wird, hast auch Du dir die unzweifelhafte Ehre verdient, mit einem unserer beliebten Plakatvorschläge beglückt zu werden. Wir haben Deine neuesten Äusserungen auf Spiegel online zum Anlass genommen, auch Deinen Wählern die neuen Ideen der NRW-SPD plakativ ein wenig näher zu bringen.

Alle Entwürfe in der Großansicht betrachten!

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