Terrorfahndung? Brille: V-Mann

24. November 2011

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nach einer Idee von www.schandmaennchen.de

Seit Tagen schon beschäftigen wieder einmal “Terrorpakete”, welche angeblich von al-Qaida aus dem Jemen verschickt wurden, die Medienlandschaft. Die knallharte Recherche, die beispielsweise Spiegel Online seinen Lesern dazu bietet, wäre wohl bestens geeignet, Steine zu erweichen – oder zumindest jeden halbwegs intelligenten Leser zum Weinen zu bringen – mit Journalismus hingegen hat das Geschriebene leider wieder einmal recht wenig zu tun.

So orakelt SpOn beispielsweise unter Berufung auf einen amerikanischen Sender, welcher sich wiederum auf einen ungenannten hochrangigen Beamten beruft, welcher wiederum mit Leuten Kontakt hat, welche mit dem Fall beschäftigt seien, dass es bereits Mitte September einen “Testlauf” mit Paketen aus dem Jemen gegeben habe.

“Haushaltsgüter, eine Computer-CD und religiöse Literatur: Diese Artikel soll das Terrornetzwerk Mitte September in einem Testlauf vom Jemen an eine Adresse in Chicago gesandt haben. (…) Die Terroristen hätten wohl erfahren wollen, ob es Probleme geben würde, die Fracht durch das Sicherheitssystem zu bekommen und wie lange die Sendung unterwegs sein würde.”

Klar, das entbehrt natürlich nicht einer gewissen Logik, liebe SpOn-Redaktion. Wenn man handelsübliche Haushaltsgüter durch den Zoll bekommt, dann bekommt man aber auch wirklich alles andere durch. Genauso könnte ich allerdings behaupten, dass das Nichtreagieren eines Drogenspürhundes auf ein in meinem Gepäck verborgenen Stück Seife an der holländischen Grenze ein Beleg dafür sei, auf diesem Wege garantiert unentdeckt Drogen ins Land schmuggeln zu können.
Eure Behauptung jedenfalls, dass Nitropenta (PETN) - also der in den Paketen gefundene Sprengstoff – durch Spürhunde nicht aufspürbar sei, ist zumindest selbst nach kürzester Recherche schlichtweg als Schwachsinn zu identifizieren und gehört allenfalls in den Bereich journalistisch gewollter Legenden (Link 1: SprengstoffspürhundeLink 2: Special DogsLink 3: Handelsblatt)

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ichwareinroemerBerlin. Wie uns aus gutunterrichteten Kreisen mitgeteilt wurde, plant die Bundesregierung ein milliardenschweres Aussteigerprogramm für Mitläufer der berüchtigten Terrororganisation “Spätrömische Dekadenz”. Wie ein entfernter Bekannter des Bruders eines Pförtners im Arbeitsministeriums glaubwürdig verlauten ließ, stelle Ministerin von der Leyen voraussichtlich gleich mehrere Beutel mit Golddukaten bereit, um eine entsprechende Medienkampagne unter dem Titel “Ich war ein Römer!” entwickeln zu lassen. Man werde sogar so weit gehen, dass man jungen Erwerbslosen im Einzelfall Arbeit (Geheimprojekt AGH/MAE) anbieten werde, sofern sie der Gewalt und Dekadenz glaubhaft abschwören.

kopperschlaegerdotnet wartet die weitere Entwicklung mit Spannung ab und bietet gerne professionelle Hilfe beim beidhändigen Verschleudern von Steuergeldern Layouten des Kampagnenmaterials an – vielleicht ziehen wir uns aber auch tiefer in die Katakomben zurück und verstopfen Eure Abflüsse mit wertlosen Aktien ;-)

Wohl bekomm`s!

 
 
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