Liebe Scholzes, liebe Friends!

Schön – S&F Agenda in Berlin bekämpft Vorurteile für die Bundesagentur für Arbeit. Klingt toll und wünschenswert! Und schon in der entsprechenden Pressemeldung beweist Ihr alten Hasen einfach unglaubliches Einfühlungsvermögen, Fingerspitzengefühl und Sachkompetenz. Von “Hartz IV” ist da mehrfach die Rede wie auch von “Hartz-IV-Empfängern” – und im Gegensatz zu mir verwendet Ihr nicht einmal Anführungszeichen, um diesen Schrott als rein umgangssprachlichen Terminus zu deklarieren.

Räumen wir doch mal mit dem ersten Vorurteil auf, liebe Werbefutzis (ich darf das sagen, bin selber aus der Branche): Es gibt keine Hartz-IV-Empfänger! Es gibt Leistungsempfänger nach dem SGB II, aber von “Hartz-IV-Empfängern” sollte eine Profiagentur, die sich zum dritten Male in Folge anschickt, für ein positives Image von Erwerbslosen streiten zu wollen, vielleicht besser nicht reden oder schreiben – zumindest nicht, wenn sie auch bei den Betroffenen den Eindruck erwecken möchte, für sie und nicht gegen sie zu agieren.
So verlockend die Verwendung solch umgangssprachlicher Wortkrankheiten auch sein mag – bei mir weckt die Verwendung zunächst einmal gravierende Vorurteile bezüglich Eurer Sachkompetenz – und die müsst Ihr dann wieder mühsam bekämpfen. Muss doch nicht sein!

Gerne habe ich Euch meine “hilfreichen Hände” zur Verfügung gestellt, denn “ich bin gut” zu Euch!

.

Euer
Frank Kopperschläger

.

Hintergrund: Scholz & Friends Berlin bekämpft Vorurteile für die Bundesagentur für Arbeit

 
 
Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: