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	<title>kopperschlaeger.net &#187; Hartz</title>
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	<description>satire &#124; grafik &#124; politik &#124;</description>
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		<title>Hartz IV – unmenschlich über den Tod hinaus!</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Mar 2012 15:08:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kopperschlaegerdotnet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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.
Dass Bürokratie und Menschlichkeit einen oftmals unüberwindbaren Widerspruch darstellen, ist eine traurige Binsenweisheit. Welch geradezu perverse Unmenschlichkeit dabei entstehen kann, erschüttert jedoch selbst mich als mit der Materie recht gut vertrautem Menschen immer wieder aufs Neue &#8211; wie z.B. der folgende Fall:
Ein 55-jähriger schwer Herzkranker aus Oberhausen musste sich einer lebensnotwendigen Operation in einer Essener [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3296" title="rip_menschenwuerde" src="http://kopperschlaeger.net/wp-content/uploads/2012/03/rip_menschenwuerde.jpg" alt="" width="720" height="262" /></p>
<p>.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-1180" title="99prozentsatirefrei" src="http://kopperschlaeger.net/wp-content/uploads/2010/06/99prozentsatirefrei.gif" alt="" width="117" height="151" />Dass Bürokratie und Menschlichkeit einen oftmals unüberwindbaren Widerspruch darstellen, ist eine traurige Binsenweisheit. Welch geradezu perverse Unmenschlichkeit dabei entstehen kann, erschüttert jedoch selbst mich als mit der Materie recht gut vertrautem Menschen immer wieder aufs Neue &#8211; wie z.B. der folgende Fall:</p>
<p>Ein 55-jähriger schwer Herzkranker aus Oberhausen musste sich einer lebensnotwendigen Operation in einer Essener Fachklinik unterziehen. Leider konnte dem Mann von den Ärzten jedoch nicht geholfen werden &#8211; er verstarb während seines Klinik-Aufenthaltes. Da der Verstorbene, der seit 20 Jahren mit seiner Lebensgefährtin zusammen lebte, sogenannter &#8220;Hartz IV-Empfänger&#8221; war, soll er nunmehr in einem anonymen Urnengrab in Essen verscharrt werden. Seiner Lebenspartnerin, derzeit ebenfalls erwerbslos und somit von Transferleistungen nach dem SGB II abhängig, wird jegliche Einflussnahme auf den Bestattungsort verweigert, da sie die Kosten einer selbst organisierten Bestattung aus nachvollziehbaren Gründen nicht tragen kann. Dass beide ihren Lebensmittelpunkt in Oberhausen hatten &#8211; dass die Lebensgefährtin verständlicher Weise einen Ort zum Trauern am gemeinsamen Wohnort wünscht &#8211; was interessiert`s den Amtsschimmel. Verstorben in Essen &#8211; anonym verbuddelt in Essen &#8211; so will es das Gesetz! Wen interessieren da noch so nachvollziehbare Wünsche von Lebenspartnern oder ein letzter Wille eines Verstorbenen?!</p>
<p>Um nicht falsch verstanden zu werden: Es geht nicht um eine Luxusbestattung, auch geht es nicht um die Frage, ob die anonyme Beisetzung eines mittellosen Verstorbenen durchaus als würdelos empfunden werden könnte. Es geht lediglich um die schlichte Frage, ob eine Überführung der Urne des Verstorbenen an den Ort seines Wirkens zu Lebenszeiten tatsächlich eine solch unüberwindbare Hürde darstellt. Ist es tatsächlich mit &#8220;Kosteneffizienz&#8221; und &#8220;Gesetzeslage&#8221; entschuldbar, eine Urnenüberführung an den Heimatort zu verweigern und damit der Lebenspartnerin einen Ort zum Abschied nehmen am gemeinsamen Wohnort zu verweigern? Verdient eine Gesellschaft, die sich derart gefühlskalt hinter Paragraphen verschanzt, tatsächlich Bezeichnungen wie &#8220;sozial&#8221; oder &#8220;solidarisch&#8221;? Wohl kaum!</p>
<p>.</p>
<p><em>Quellen: <a href="http://www.derwesten.de/staedte/oberhausen/keine-bestattung-in-der-heimatstadt-id6490885.html" target="_blank">&#8220;Der Westen&#8221;</a> und Presseerklärung BAG Hartz IV auf <a href="http://www.die-linke-wedding.de/hartz-iv-unmenschlich-uber-den-tod-hinaus/" target="_blank">&#8220;Die LINKE Wedding&#8221;</a> </em></p>
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		<item>
		<title>&#8220;Absurde Planspiele&#8221;: Arbeitslose zwangsumsiedeln!</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 14:25:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kopperschlaegerdotnet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Erwerbslose]]></category>
		<category><![CDATA[Gentrifizierung]]></category>
		<category><![CDATA[Hartz]]></category>
		<category><![CDATA[Potsdam]]></category>

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		<description><![CDATA[
.
Sehr geehrter Herr Hahn!
Na, Ihr vom “Vermieter-Arbeitskreis-Stadtspuren” in Potsdam seid ja lustige Vögel. Ihr habt also mal – aus reiner Ratlosigkeit – durchgespielt, wie es wäre, alle Hartz-IV-EmpfängerInnen aus Potsdam nach Brandenburg/Havel zwangsumzusiedeln, um Eure Buden für zahlungskräftigere Klientel freizuräumen? Lustige Idee – pünktlich zum 70. Jahrestag der Wannsee-Konferenz!
Habt Ihr bei der Gelegenheit – so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="_mcePaste"><img class="alignleft size-full wp-image-3053" title="potsdam_hartzfrei" src="http://kopperschlaeger.net/wp-content/uploads/2012/01/potsdam_hartzfrei.jpg" alt="" width="720" height="192" /></div>
<p>.</p>
<p><span style="color: #333333; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12px; line-height: 18px; background-color: rgba(255, 255, 255, 0.496094);"><img class="alignright size-full wp-image-1180" title="99prozentsatirefrei" src="http://kopperschlaeger.net/wp-content/uploads/2010/06/99prozentsatirefrei.gif" alt="" width="117" height="151" />Sehr geehrter Herr Hahn!</span></p>
<p><span style="color: #333333; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12px; line-height: 18px; background-color: rgba(255, 255, 255, 0.496094);">Na, Ihr vom “Vermieter-Arbeitskreis-Stadtspuren” in Potsdam seid ja lustige Vögel. Ihr habt also mal – aus reiner Ratlosigkeit – durchgespielt, wie es wäre, alle Hartz-IV-EmpfängerInnen aus Potsdam nach Brandenburg/Havel zwangsumzusiedeln, um Eure Buden für zahlungskräftigere Klientel freizuräumen? Lustige Idee – pünktlich zum 70. Jahrestag der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wannseekonferenz" target="_blank">Wannsee-Konferenz</a>!</span></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 0cm; margin-left: 0px; color: #333333; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12px; background-color: rgba(255, 255, 255, 0.496094); line-height: 0.5cm; padding: 0px;">Habt Ihr bei der Gelegenheit – so grad in lustiger “Planspiellaune” – vielleicht sogar gleich mit durchkalkuliert, wie schön sich Eure Wohnungsbilanz in Potsdam entwickeln würde, wenn man MigrantInnen, lästige RentnerInnen, die tolle Wohnungen im 5. Stock belegen und prekär Beschäftigte, die eh kein richtiges Geld in der Stadt lassen, gleich mit deportiert?</p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 0cm; margin-left: 0px; color: #333333; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12px; background-color: rgba(255, 255, 255, 0.496094); line-height: 0.5cm; padding: 0px;">Vielleicht könnte man auch noch jeden mit einem IQ unter 100, alle Fettleibigen und Kahlköpfe, alle Behinderten und anderweitig nicht der Norm entsprechenden Mitmenschen gleich mitdeportieren – auf dass Potsdam richtig attraktiv werde für dekadente VermieterInnen, die sich – natürlich nur aus Ratlosigkeit – perversen Deportationsplanspielen hingeben möchten.</p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 0cm; margin-left: 0px; color: #333333; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12px; background-color: rgba(255, 255, 255, 0.496094); line-height: 0.5cm; padding: 0px;">
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 0cm; margin-left: 0px; color: #333333; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12px; background-color: rgba(255, 255, 255, 0.496094); line-height: 0.5cm; padding: 0px;">Das Ekelhafteste an Ihren kranken Planspielen allerdings ist für uns die Tatsache, dass Sie Ihre kranken Ideen – trotz klarer Selbsterkenntnis der Absurdität – ohne Wimpernzucken auch noch in aller Öffentlichkeit ausbreiten. Ein kleiner Akzeptanztest? Nun denn – hier unser Feedback für Ihre “Planspielauswertung”:</p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 0cm; margin-left: 0px; color: #333333; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12px; background-color: rgba(255, 255, 255, 0.496094); line-height: 0.5cm; padding: 0px;">Sie haben echt einen überdimensionierten Knall! Wenn Ihnen in Ihrer offensichtlichen Ratlosigkeit nichts anderes als “Deportationsphantasien” in den Sinn kommen, sollten Sie sich vielleicht mit etwas Harmloseren als “Siedlungspolitik” beschäftigen. Wir empfehlen eine Modelleisenbahn im privaten Hobbykeller – auch damit kann man herrlich “Deportation” spielen, ohne jedoch der Öffentlichkeit auf den Keks zu gehen und ohnehin schon zu Genüge diskriminierten Erwerbslosen ob Ihrer Phantasien den Angstschweiß auf die Stirn zu treiben!</p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 0cm; margin-left: 0px; color: #333333; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12px; background-color: rgba(255, 255, 255, 0.496094); line-height: 0.5cm; padding: 0px;">
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 0cm; margin-left: 0px; color: #333333; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12px; background-color: rgba(255, 255, 255, 0.496094); line-height: 0.5cm; padding: 0px;">.</p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 0cm; margin-left: 0px; color: #333333; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12px; background-color: rgba(255, 255, 255, 0.496094); line-height: 0.5cm; padding: 0px;">In diesem Sinne – ab in den Keller!</p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 0cm; margin-left: 0px; color: #333333; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12px; background-color: rgba(255, 255, 255, 0.496094); line-height: 0.5cm; padding: 0px;">.</p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 0cm; margin-left: 0px; color: #333333; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12px; background-color: rgba(255, 255, 255, 0.496094); line-height: 0.5cm; padding: 0px;">
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 0cm; margin-left: 0px; line-height: 0.5cm; padding: 0px;">Herzlichst</p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 0cm; margin-left: 0px; line-height: 0.5cm; padding: 0px;">Ihre zwangsschreibende Redaktion von kopperschlaeger.net</p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 0cm; margin-left: 0px; line-height: 0.5cm; padding: 0px;">
<address><span style="font-size: xx-small;">. </span></address>
<address><span style="font-size: xx-small;">.</span></address>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 0cm; margin-left: 0px; line-height: 0.5cm; padding: 0px;"><span style="line-height: 16px;">Quelle: </span><a style="outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial; text-decoration: none; color: #333333; border-bottom-width: 1px; border-bottom-style: dotted; border-bottom-color: #333333; line-height: 16px;" href="http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12261006/60709/Stadtspuren-Chef-Ulf-Hahn-ueber-Hausbesetzerdemos-Mieten-die.html" target="_blank">http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12261006/60709/Stadtspuren-Chef-Ulf-Hahn-ueber-Hausbesetzerdemos-Mieten-die.html</a></p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 0cm; margin-left: 0px; color: #333333; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 12px; background-color: rgba(255, 255, 255, 0.496094); line-height: 0.5cm; padding: 0px;">
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		</item>
		<item>
		<title>Hartz IV: Erhöhung deutlich unter 20 Euro?</title>
		<link>http://kopperschlaeger.net/2010/09/hartz-iv-erhohung-deutlich-unter-20-euro/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Sep 2010 11:59:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kopperschlaegerdotnet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Hartz]]></category>
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		<description><![CDATA[Und wieder rauscht es kräftig im Blätterwald. Während verschiedene Sozialverbände und ErwerbslosenvertreterInnen eigentlich schon seit Ewigkeiten einen bedarfsdeckenden Regelsatz oberhalb von 400 Euro monatlich fordern, fallen in den letzten Tagen insbesondere die Wortmeldungen aus der SPD auf. Die Erfinder der staatlich verordneten Armut und Erniedrigung mimen plötzlich wieder soziales Gewissen. So erstaunt es schon ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1342" title="uschi2010" src="http://kopperschlaeger.net/wp-content/uploads/2010/09/uschi2010.gif" alt="" width="180" height="180" /><img class="alignright size-full wp-image-1180" title="99prozentsatirefrei" src="http://kopperschlaeger.net/wp-content/uploads/2010/06/99prozentsatirefrei.gif" alt="" width="117" height="151" />Und wieder rauscht es kräftig im Blätterwald. Während verschiedene Sozialverbände und ErwerbslosenvertreterInnen eigentlich schon seit Ewigkeiten einen bedarfsdeckenden Regelsatz oberhalb von 400 Euro monatlich fordern, fallen in den letzten Tagen insbesondere die Wortmeldungen aus der SPD auf. Die Erfinder der staatlich verordneten Armut und Erniedrigung mimen plötzlich wieder soziales Gewissen. So erstaunt es schon ein wenig, wenn ausgerechnet von führenden VertreterInnen der SPD plötzlich eine deutliche Erhöhung des Regelsatzes auf &#8220;nicht unter 400 Euro&#8221; gefordert wird. Alles andere sei politische Willkür, vernimmt man voller Erstaunen. Bleibt nur die mittlerweile fast schon abgegriffene Frage: Wer hat`s erfunden?</p>
<p>Weniger erstaunlich, sondern vielmehr voraussehbar, sind hingegen die nun über die diversen Newsticker eintrudelnden Informationen, dass die Regelsatzerhöhung wohl &#8220;deutlich unter 20 Euro&#8221; liegen werde. Die Kanzlerin, die CDU und Frau von der Leyen haben sich darauf &#8220;verständigt&#8221;. So sollen laut Informationen aus verschiedenen Redaktionen einige bislang beinhaltete Posten aus dem Regelsatz herausfallen &#8211; wie beispielsweise Tabak und Alkohol -, dafür Kosten für Internet und die Praxisgebühr hineingerechnet werden.</p>
<p><span id="more-1683"></span></p>
<p>Dass das Ganze mehr als nur ein &#8220;Geschmäckle&#8221; hat, ist wohl offensichtlich. Die Vorgabe des Bundesverfassungsgerichts, die Regelsätze transparent und nachvollziehbar zu gestalten, scheinen in der Regierung niemanden so wirklich zu interessieren. Statt dessen wird scheinbar aus politischen Erwägungen wieder einmal frei nach Lust, Haushaltslage und politischem Gewicht der Verhandlungspartner entschieden. Eine transparente und tatsächlich nachvollziehbare Berechnung, wie sie das BVerfG unmissverständlich eingefordert hat, scheint dabei wieder einmal nicht zustande zu kommen, denn eine solche würde eine &#8220;Verständigung in Regierungskreisen&#8221; eigentlich überflüssig machen bzw. sogar verbieten. Belegbare Fakten statt politischer Willkür ? Scheinbar Fehlanzeige.</p>
<p>Während also für Rettungsfonds und Spitzenprämien gescheiterter Banken und Bänker hunderte Milliarden scheinbar wahllos und als &#8220;alternativlos&#8221; vermarktet aus dem Fenster geschmissen werden, schachert man bei der Grundversorgung der Schwächsten der Gesellschaft wieder einmal gnadenlos das Ergebnis der geforderten Reformen in ein faktisches Minus für die Betroffenen.<br />
Denn vergessen wird bei der ganzen Fixiertheit auf die reine Regelsatzberechnung vor allen Dingen eines, nämlich die zahlreichen weiteren Streichungen von Leistungen zu Lasten der Erwerbslosen, die nicht Teil des regulären Regelsatzes sind. So erhalten &#8220;Hartz-IV-Bezieher&#8221; beispielsweise zukünftig kein Elterngeld mehr und auch die ohnehin schon geringen Beiträge zur Rentenversicherung werden fortan gänzlich gestrichen. Vieles, was bislang Pflichtleistung mit einklagbarem Rechtsanspruch war, wird fortan nur noch &#8220;Kann-Leistung&#8221; sein, also zukünftig nicht mehr verbindlich einforderbar sein.<br />
Daneben finden sich im Referentenentwurf zahlreiche Änderungen der bestehenden Rechtslage, die man leider nur als weitere Verschärfung der Gesetze zu Lasten der Betroffenen bezeichnen kann. Das alles geht leider in der Diskussion um die neue Höhe der Regelsätze völlig unter, was wohl auch so gewollt ist.</p>
<p>Nun ja, spätestens Montag, wenn die Arbeitsministerin die endgültigen Zahlen der Öffentlichkeit vorstellen wird, werden die Betroffenen Gewissheit haben, was auf sie zukommt. Fast genauso spannend ist für mich jedoch die Frage, was am Ende übrig bleibt vom derzeit lauten Gezeter der Oppositionsparteien. Wenn sie es ernst meinen, müsste spätestens am Montag ein öffentlicher Proteststurm losbrechen, den das Land noch nicht gesehen hat. Aber wer nimmt die Worthülsen der &#8220;Hartz-IV-Erfinder&#8221; schon noch ernst?</p>
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		<item>
		<title>Post von Wagner! oder: Die Leiden der Inkonsequenz!</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Sep 2010 01:01:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kopperschlaegerdotnet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[BILD]]></category>
		<category><![CDATA[Hartz]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich weiß, ich weiß, es ist schrecklich! Zumindest schrecklich inkonsequent. Aber ich kann einfach nicht widerstehen &#8211; der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach. Und so muss ich es jetzt doch tun und ihm antworten &#8211; ich kann einfach nicht anders!
Bin ich doch gerade beim Stöbern nach neuen Themen auf einen Link gestoßen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiß, ich weiß, es ist schrecklich! Zumindest schrecklich inkonsequent. Aber ich kann einfach nicht widerstehen &#8211; der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach. Und so muss ich es jetzt doch tun und ihm antworten &#8211; ich kann einfach nicht anders!</p>
<p>Bin ich doch gerade beim Stöbern nach neuen Themen auf einen Link gestoßen, der mich mal wieder zum &#8220;Medium mit den dicken Schlagzeilen&#8221; führte. Fast hätte ich meinen Augen nicht getraut, wie herzlich, versöhnlich, fast schon intim der Redaktör  Wagner da in strahlender Rüstung den Ritter der traurigen Gestalt abgibt und sich zum Fürsprecher der Witwen und Waisen macht &#8211; oder korrekter der &#8220;lieben Hartz-IV-Bezieher&#8221;.<br />
Das Herz schmolz mir unweigerlich dahin und ich finde, so viel redlicher Einsatz hat sich ein paar Zeilen verdient.</p>
<p>Doch lesen Sie zunächst selbst das flammende Menschenrechtsessay des strahlenden Ritters Wagner:</p>
<p><span id="more-1670"></span></p>
<h3 style="padding-left: 120px;"><span style="color: #ff0000;">Lieber Hartz-IV-Bezieher,</span></h3>
<p style="padding-left: 120px;">die Debatte, ob Ihr ein Recht auf Tabak und Alkohol habt, ist unerträglich. Demnächst wird man überlegen, ob Ihr Kleidung gegen den Regen braucht.</p>
<p style="padding-left: 120px;">Natürlich braucht man zum Überleben keine Pulle Bier, Schachtel Marlboro, Päckchen Tabak. Aber wenn man nicht einschlafen kann, dann ist eine Zigarette gut und ein Bier wunderbar. Eine Zigarette zwischen den Lippen kann wie ein Urlaub sein, den man sich nicht leisten kann. Eine Flasche Bier verstärkt den Traum.</p>
<p style="padding-left: 120px;">Die Langzeit-Arbeitslosen bekommen zurzeit für Alkohol sieben Euro pro Monat, für Tabak elf Euro. Der Staat muss sparen. Aber er darf nicht sparen an der letzten Zigarette, an der letzten Flasche Bier. Er darf nicht sparen am kleinen Glück der Unglücklichen.</p>
<p style="padding-left: 120px;">Herzlichst</p>
<p style="padding-left: 120px;">Ihr</p>
<p style="padding-left: 120px;">F. J. Wagner</p>
<p>.</p>
<p>Dem ein oder anderen unserer treuen Leser wird jetzt sicher einleuchten, dass wir da nicht widerstehen können und dem lieben Herrn Wagner ein paar Antwortzeilen mit auf den Weg geben müssen &#8211; was wir hiermit auch prompt erledigen:</p>
<h3 style="padding-left: 120px;"><span style="color: #ff0000;">Lieber F.J. Wagner,</span></h3>
<p style="padding-left: 120px;">
<p style="padding-left: 120px;">schön, dass Sie an die Regenkleidung gedacht haben, bei Ihrem Anblick muss ich nämlich unweigerlich an &#8220;feuchte Aussprache&#8221; denken. So viel Voraussicht ist vorbildlich!</p>
<p style="padding-left: 120px;">Dass Sie jetzt derart für die Langzeitarbeitslosen in die Bresche springen, überrascht mich dann aber doch ein wenig. Wollen Sie etwa unser Vaterland ruinieren?<br />
Man könnte glatt auf die Idee kommen, Sie würden am Ende noch eine bedarfsdeckende Versorgung mit Zigaretten und Alkohol einfordern. Das aber würde den Staatsetat unweigerlich sprengen, denn um sich Ihr heuchlerisches Gesülze schön zu saufen, müsste der komplette Regelsatz glatt verzehnfacht werden. Und das hält keine Leber lange aus &#8211; beim besten Willen nicht!</p>
<p style="padding-left: 120px;">In diesem Sinne<br />
trockene Grüße</p>
<p style="padding-left: 120px;">Ihr<br />
Frank Kopperschläger</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Es stinkt gewaltig!</title>
		<link>http://kopperschlaeger.net/2010/04/es-stinkt-gewaltig/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Apr 2010 10:46:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kopperschlaegerdotnet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[grüne]]></category>
		<category><![CDATA[Hämmerling]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Berliner Grünen-Politikerin und &#8220;Tierschutzexpertin&#8221; Claudia  Hämmerling überrascht wieder einmal mit einem sehr übel riechenden Vorschlag, wie man dieses ganze faule Gesocks der Arbeitslosen endlich mal so richtig ans Laufen bringt.
War es vor einiger Zeit noch die fast lustige Idee, Erwerbslose als Fahrradwachsklaven im öffentlichen Raum dienstzuverpflichten, kommt sie diesmal im wahrsten Sinne des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-954" title="haemmerling" src="http://kopperschlaeger.net/wp-content/uploads/2010/04/haemmerling.jpg" alt="" width="250" height="333" />Die Berliner Grünen-Politikerin und &#8220;Tierschutzexpertin&#8221; Claudia  Hämmerling überrascht wieder einmal mit einem <a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1270399124515.shtml" target="_blank">sehr übel riechenden Vorschlag</a>, wie man dieses ganze faule Gesocks der Arbeitslosen endlich mal so richtig ans Laufen bringt.<br />
War es vor einiger Zeit noch die fast lustige Idee, Erwerbslose als Fahrradwachsklaven im öffentlichen Raum dienstzuverpflichten, kommt sie diesmal im wahrsten Sinne des Wortes &#8220;richtig Scheiße daher&#8221;. Sie möchte nämlich Erwerbslose als &#8220;Scheißblockwart&#8221; verpflichten, die hinter kackenden Hunden bzw. deren Besitzern hinterherspionieren, um Letztere an die Abräumpflicht der Hinterlassenschaften ihrer vierbeinigen Lieblinge zu erinnern. Und im vollen Bewusstsein, dass so ein &#8220;Scheißblockwart&#8221; natürlich keinerlei gesetzliche Authorität hat und somit den meisten Hundebesitzern am Allerwertesten vorbeigeht, sollen die Arbeitslosen dann wohl am besten gleich selbst &#8220;Hand anlegen&#8221;, auf dass Frau Hämmerling sich nicht mehr über umweltverschandelne Hundekothaufen ereifern muss.<br />
Finden wir eigentlich ne prima Idee &#8211; wir haben auch gleich einen riesengroßen Quell des Übels entdeckt, der immer wieder durch Produktion unsäglich menschenverachtender Scheiße auffällt (siehe Foto) und dringend mal entsorgt werden sollte! Spätestens bei den nächsten Wahlen!<br />
<strong><em>Anm. der Red:</em></strong> <em>Sorry wegen der Fäkalsprache, aber bei so viel Sch&#8230;!</em></p>
<p><em><strong>Aktualisierung: </strong>Der Korrektheit halber hier die GEGENDARSTELLUNG von Claudia Hämmerling!<br />
</em><a href="http://www.claudia-haemmerling.de/2010/text0407-job-statt-hartzIV.pdf" target="_blank">http://www.claudia-haemmerling.de/2010/text0407-job-statt-hartzIV.pdf</a></p>
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		<title>Juchu &#8211; jetzt kommt der Ein-Euro-Soldat!</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 12:45:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kopperschlaegerdotnet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesagentur für Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[Hartz]]></category>
		<category><![CDATA[Weise]]></category>

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		<description><![CDATA[
Frank-Jürgen Weise, oberster Feldherr des größten stehenden Heeres in Europa, wird künftig im Auftrag des Verteidigungsministeriums eine Kommission leiten, die Vorschläge für eine »effiziente und einsatzorientierte« Struktur der Bundeswehr entwickeln soll.
Der Chef der Bundesagentur für Arbeit, der ja bereits in den vergangenen Jahren Qualitäten im Aufbau stehender Strukturen bewies, ist dafür sicher der geeignetste denkbare [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://kopperschlaeger.net/wp-content/uploads/2010/03/weise_bwreform.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-939" title="weise_bwreform" src="http://kopperschlaeger.net/wp-content/uploads/2010/03/weise_bwreform.jpg" alt="" width="717" height="238" /></a></p>
<p>Frank-Jürgen Weise, oberster Feldherr des größten stehenden Heeres in Europa, wird künftig im Auftrag des Verteidigungsministeriums eine Kommission leiten, die Vorschläge für eine »effiziente und einsatzorientierte« Struktur der Bundeswehr entwickeln soll.<br />
Der Chef der Bundesagentur für Arbeit, der ja bereits in den vergangenen Jahren Qualitäten im Aufbau stehender Strukturen bewies, ist dafür sicher der geeignetste denkbare Kandidat. Fahnenflucht beispielsweise ist bei seiner bisherigen Truppe kein Thema: einmal dabei, bleibt man ein Leben lang!<br />
Wir sind uns sicher, dass Herr Weise die Synergie-Effekte zu nutzen wissen wird &#8211; schließlich bleibt der umtriebige Reformer natürlich weiterhin Chef der BA. Bundeswehr reformieren ist für einen Mann seines Schlages allenfalls ein Job im Hobbyformat, den man nebenher erledigt. Denkbar wären beispielsweise &#8220;Ein-Euro-Kombatanten&#8221;, die man als preiswerten Truppenersatz in Afghanistan sicher gut gebrauchen könnte. Auslandserfahrung ist schließlich ein Skill, der den Erwerbslosen sicher Pluspunkte bei Bewerbungsgesprächen bringen würde.</p>
<p>Wir hingegen würden allerdings folgende Lösung bevorzugen: Gliedern Sie die kleinere Truppe doch einfach an die große an &#8211; die paar Männekes mehr wird die BA schon verkraften &#8211; und billiger wäre es allemale. Und wie gesagt: Fahnenflucht gibt es nicht bei der BA!</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.jungewelt.de/2010/03-29/034.php" target="_blank">http://www.jungewelt.de</a></p>
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		<title>&#8220;Hassprediger des Monats&#8221;: Gunnar Heinsohn</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Mar 2010 16:13:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kopperschlaegerdotnet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>
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		<category><![CDATA[Hartz]]></category>
		<category><![CDATA[Heinsohn]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialstaat]]></category>

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		<description><![CDATA[ Sehr geehrter Zutiefst verachteter Herr Gunnar Heinsohn!
Ihr in der FAZ vom 16. März veröffentlicher Vorschlag, die Sozialhilfe in Deutschland auf die Dauer von 5 Jahren zu begrenzen -  und damit Armut, Arbeitslosigkeit und Bildungsmisere praktisch mittels &#8220;Späteuthanasie&#8221; durch Aushungern zu lösen -  ist wirklich bemerkenswert.
Fast dachten wir, dass es sich bei Ihrem Gastbeitrag um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-909" title="heinsohn_sozialrassist" src="http://kopperschlaeger.net/wp-content/uploads/2010/03/heinsohn_sozialrassist1.jpg" alt="" width="365" height="430" /><span style="text-decoration: line-through;"> Sehr geehrter</span> Zutiefst verachteter Herr Gunnar Heinsohn!</p>
<p>Ihr in der <a href="http://www.faz.net/s/Rub0B44038177824280BB9F799BC91030B0/Doc~E0AC5A2CD5A6A481EABE50FAE2AEBA30B~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">FAZ vom 16. März veröffentlicher Vorschlag</a>, die Sozialhilfe in Deutschland auf die Dauer von 5 Jahren zu begrenzen -  und damit Armut, Arbeitslosigkeit und Bildungsmisere praktisch mittels &#8220;Späteuthanasie&#8221; durch Aushungern zu lösen -  ist wirklich bemerkenswert.<br />
Fast dachten wir, dass es sich bei Ihrem Gastbeitrag um eine besonders perfide und geschmacklose Satire auf Ihre Geistesgenossen Sarrazin und Westerwelle handelt. Erschreckenderweise konnten wir jedoch nirgends in Ihrem sozialdarwinistischen und rassistischen Geschreibsel den erhofften Hinweis &#8220;Satire&#8221; entdecken. Sie scheinen diesen übelkeitserregenden Dreck also wirklich ernst zu meinen!</p>
<p>Wären wir uns nicht bewusst, dass unerträgliche Widerlinge wie Sie an deutschen Universitäten eher die Ausnahme sind, wären wir glatt versucht, zu fordern, die Altersbezüge von Professoren auf  maximal 24 Stunden zu begrenzen. Obendrein würden wir überlegen, das Geld zurückzufordern, das es die Gesellschaft gekostet hat, einen Typen wie Sie ein Leben lang durchzufüttern &#8211; und zwar deutlich über Hartz IV-Niveau. Und wenn ein Leben im akademischen Parallelkosmos letztlich dazu führt, dass am Ende solch menschenverachtende Unerträglichkeiten wie Sie übrigbleiben, würden wir uns fragen, ob Bildung wirklich der Schlüssel für unsere Probleme ist &#8211; Zweifel sind wohl zumindest angebracht.</p>
<p>So beschränken wir uns jedoch darauf, Ihnen aus tiefstem Herzen entgegenzurufen: Verpissen Sie sich bitte mit Ihren stattlichen Altersbezügen irgendwo in die Toskana, besser noch auf irgendein absaufendes Inselchen im Pazifik  und verschonen Sie uns in Zukunft mit Ihrem wirren Gestammel. Denn auch wenn es sozial zutiefst ungerecht ist, Hasspredigern wie Ihnen ein Leben in Luxus auf Steuerzahlerkosten zu finanzieren &#8211; es ist eine gute Investition in den sozialen Frieden!</p>
<p>Mit hochverachtungsvollen Grüßen</p>
<p>kopperschlaegerdotnet</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Solange die Regierung das Recht auf Kinder als Recht auf beliebig viel  öffentlich zu finanzierenden Nachwuchs auslegt, werden Frauen der  Unterschicht ihre Schwangerschaften als Kapital ansehen.&#8221;<br />
</em>Gunnar Heinsohn in der FAZ</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Thilo S.: Als Kind zu heiß gebadet?!</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 09:30:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kopperschlaegerdotnet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Hartz]]></category>
		<category><![CDATA[Hetze]]></category>
		<category><![CDATA[Sarrazin]]></category>

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		<description><![CDATA[Endlich! Nach 5-Sterne-verdächtigen Kochtipps, unglaublich hippen Bekleidungstipps für den heimischen Wohnzimmercatwalk (3 Wollpullis übereinander) und diversen philosophischen Betrachtungen über Agrarprodukte vertreibende Kaufleute war lange Ruhe&#8230;
Doch nun ist Thilo S. erneut die Flucht aus seinem  Zwinger Tresor geglückt &#8211; und nachdem er sich zunächst genüsslich in seinen schärfsten Konkurrenten im Sektor &#8220;Unterschichten-Bashing&#8221; &#8211; Guido Westerwelle &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-599" title="thilo-sarrazin" src="http://kopperschlaeger.net/wp-content/uploads/2010/03/thilo-sarrazin.jpg" alt="thilo-sarrazin" width="250" height="293" />Endlich! Nach 5-Sterne-verdächtigen Kochtipps, unglaublich hippen Bekleidungstipps für den heimischen Wohnzimmercatwalk (3 Wollpullis übereinander) und diversen philosophischen Betrachtungen über Agrarprodukte vertreibende Kaufleute war lange Ruhe&#8230;</p>
<p>Doch nun ist Thilo S. erneut die Flucht aus seinem  <span style="text-decoration: line-through;">Zwinger</span> Tresor geglückt &#8211; und nachdem er sich zunächst <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/413/504623/text/" target="_blank">genüsslich in seinen schärfsten Konkurrenten im Sektor &#8220;Unterschichten-Bashing&#8221; &#8211; Guido Westerwelle &#8211; verbissen hatte</a>, beglückt er uns nun erneut mit einem revolutionären Spartipp: kalt duschen! Zitat Thilo S.: &#8220;Kalt duschen ist doch   eh viel gesünder. Ein Warmduscher ist noch nie weit gekommen im Leben.&#8221;</p>
<p>Lieber Thilo: gar nicht duschen ist sogar noch billiger &#8211; und als Kind zu heiß gebadet worden zu sein, noch lange keine Entschuldigung für jedweden Blödsinn!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Nachgetreten: Die Hartz-Lüge!</title>
		<link>http://kopperschlaeger.net/2010/02/nachgetreten-die-hartz-luge/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 19:43:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kopperschlaegerdotnet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Betrug]]></category>
		<category><![CDATA[Guido Westerwelle]]></category>
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		<category><![CDATA[Kochbuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Neue Details zum vermutlich größten Betrug in der Menschheitsgeschichte (wir berichteten)!

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neue Details zum vermutlich größten Betrug in der Menschheitsgeschichte (<a href="http://kopperschlaeger.net/2010/02/jetzt-kommts-raus-alles-luge/" target="_blank">wir berichteten</a>)!</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://kopperschlaeger.net/wp-content/uploads/2010/02/hartz4luege_neu.jpg" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-411" title="Unglaublich - zum Vergrößern einfach klicken!" src="http://kopperschlaeger.net/wp-content/uploads/2010/02/hartz4luege_neu1.jpg" alt="hartz4luege_neu" width="600" height="447" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fundstücke: Auf ein Wort, … Herr Westerwelle!</title>
		<link>http://kopperschlaeger.net/2010/02/fundstucke-auf-ein-wort-%e2%80%a6-herr-westerwelle/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 01:41:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kopperschlaegerdotnet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Auto-Anthropophag]]></category>
		<category><![CDATA[Guido Westerwelle]]></category>
		<category><![CDATA[Hartz]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[spätrömische Dekadenz]]></category>

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		<description><![CDATA[Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Auto-Anthropophag
Der Bundesaußenminister und Vizekanzler,  Guido Westerwelle, macht ja nicht nur außenpolitisch von sich reden,  indem er beispielsweise eigenmächtig den Afghanistaneinsatz neu definiert und damit quasi den Krieg erklärt, nein – auch das Wohl der Bürger im  Inneren hat es ihm natürlich angetan. So macht er “spätrömische  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Abdruck mit freundlicher Genehmigung des <a href="http://hanniballektor.wordpress.com/2010/02/23/auf-ein-wort-herr-westerwelle/" target="_blank"><strong>Auto-Anthropophag</strong></a></p>
<p style="text-align: left;">Der Bundesaußenminister und Vizekanzler,  Guido Westerwelle, macht ja nicht nur außenpolitisch von sich reden,  indem er beispielsweise eigenmächtig den Afghanistaneinsatz <a href="http://hanniballektor.wordpress.com/2010/02/11/annaherung-an-die-realitat/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">neu definiert</span></a> und damit quasi den Krieg erklärt, nein – auch das Wohl der Bürger im  Inneren hat es ihm natürlich angetan. So macht er “<a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,677225,00.html" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">spätrömische  Dekadenz</span></a>” beim Volke aus, besonders bei denjenigen, die  höhere Regelsätze beim ALG II fordern. Dem gelte es entgegenzusteuern,  auch müssten die Hartz-IV-Empfänger mehr in die Pflicht genommen werden,  und als der Weisheit neuester Schluss des “ViKa” gilt sein Vorschlag,  jüngere Leistungsempfänger <a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/Guido-Westerwelle-Wetter;art122,3037491" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">zum  Schneeschippen antreten</span></a> zu lassen.</p>
<p><span id="more-305"></span></p>
<p style="text-align: left;">Auch wenn dies nicht nur bei der  schreibenden Zunft  auf diverse Entrüstung stieß –  wir finden derlei  Vorhaben selbstverständlich höchst begrüssenswert (der <em>AA </em>ist  ja ein “staatstragendes Blog”), weshalb wir einen Reporter zu einem,  natürlich völlig fiktiven, Interview mit dem geschätzten Minister  aussandten. Leider war dieses Gespräch nicht besonders ergiebig, aber  das lag sich auch an unserem Mitarbeiter, der Herrn Westerwelle mit  teilweise despektierlichen Fragen wohl etwas aus dem Konzept brachte.</p>
<p><em> </em></p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>AA</strong>: Herr Außenminister,  sie haben ja unlängst Rechtssicherheit geschaffen und die Afghanen, äh …  die Taliban sozusagen zum Abschuss frei gegeben. Denken sie, das wird  die Wende in diesem Krieg, pardon, “nichtinternationalen bewaffneten  Konflikt”  herbeiführen?</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>GW</strong>:  Nichtinternationaler bewaffneter Konflikt, nichtinter-nationaler  bewaffneter Konflikt, nichtinternationaler bewaffneter Konflikt …</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>AA</strong>: Aha, äh ja … Zum  Inland: Sie greifen ja neuerdings auch – an ihrem Ressort vorbei – in  die innenpolitische Debatte um den Sozialstaat ein und sprachen gar von  “spätrömischer Dekadenz”. Was hat sie dazu motiviert?</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>GW</strong>: Spätrömische  Dekadenz, spätrömische Dekadenz, spätrö-mische Dekadenz …</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>AA</strong>: Sie haben unlängst  vorgeschlagen, jüngere Leistungsempfänger zum Schneeschippen  einzusetzen. Welche Erwartungen haben sie damit verbunden?</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>GW</strong>: Schneeschippen,  Schneeschippen, Schneeschippen …</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>AA</strong>: Ah ja, sehr  aufschlussreich. Was aber, wenn kein Schnee mehr liegt? Die Jahreszeiten  und der Klimawandel sind nicht außer Acht zu lassen. Da sind dann nur  noch kahle Strassen, die nach dem harten Winter auszubessern sind. Was  planen sie dann?</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>GW</strong>: Strassen  ausbessern, Strassen ausbessern, Strassen ausbessern …</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>AA</strong>: Kritiker meinen ja  nun, sie würden populistisch in den Spuren Thilo Sarrazins und Roland  Kochs wandeln und manches einfach nachplappern wie ein Papagei? Wie  stehen sie zu dieser Kritik?</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>GW</strong>: Papagei, Papagei,  Papagei …</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>AA</strong>: Herr Westerwelle –  wir danken ihnen für dieses aufschlussreiche Gespräch!</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>[fb]</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><strong>kopperschlaegerdotnet</strong> bedankt sich artig für die freundliche Überlassung, lieber <a href="http://hanniballektor.wordpress.com/" target="_blank"><strong>Auto-Anthropophag</strong></a>!</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://kopperschlaeger.net/2010/02/nachfrage-kaum-mehr-zu-bewaltigen/#more-353"><img class="aligncenter size-full wp-image-386" title="Nicht lange überlegen! Einfach klicken - los jetzt!!!" src="http://kopperschlaeger.net/wp-content/uploads/2010/02/extremfies_banner.gif" alt="extremfies_banner" width="468" height="60" /></a></p>
]]></content:encoded>
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