Wenn auch bekannter Weise nichts so alt ist wie die Nachrichten von gestern, möchte ich doch noch kurz ein leises “Servus” hinterherschieben.
Unser Bundespräsident Horst Köhler ist von Bord  – oder besser gesagt eigentlich eher fluchtartig über Bord – gegangen. Ich persönlich finde das ja eigentlich gar nicht so schlimm! Würden doch alle Politiker nur so konsequent sein und schnell die Segel streichen, wenn sie merken, dass sie durch Unlust, Inkompetenz oder Befangenheit durch Verstrickungen und Verquickungen mit der Wirtschaft ihren Job nicht mehr pflichtgemäß erledigen können – so manches Unheil bliebe uns erspart.

Eine etwas seriösere Betrachtung der Thematik hat übrigens mein geschätzter Kollege Frank Benedikt vom Auto-Anthropophag verfasst, für den ich auch die unten stehende Illustration erstellt habe.

Der Kapitän verlasst das stolze Schiff

Liebe Gäste!

Heute ist mir nach Satire nicht zumute. Von bis zu 16 Toten und ca. 50 Verletzten ist derzeit die Rede im Zusammenhang mit der Erstürmung des Schiffs-Hilfskonvoys für Palästina durch israelische Sondereinheiten. Mein Mitgefühl gilt den Angehörigen und Freunden der vom israelischen Militär Getöteten und ich hoffe, dass die zahlreichen Verletzten und Verhafteten wohlbehalten wieder nach Hause kommen.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,697642,00.html

adbusting bp: mit der natur aufs engste verbunden

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Skandal, Skandal, Skandal! Deutschlands lustigstes Fischverpackungsmaterial erklärt uns mal wieder die Welt (nein, nicht das andere Fischverpackungsmaterial, die echte Welt). Hat doch der Günter Blocks (52),  Landesgeschäftsführer der NRW-Linken, angeblich seinen Schmierzettel bei den Sondierungsgesprächen mit Rosa/Grün vergessen, aus welchem all seine Boshaftigkeit hervorgeht – und die Fischverpackungsredakteure erklären uns interaktiv, was die “wirren Notizen” zu bedeuten haben (siehe: http://www.bild.de/BILD/politik/2010/05/26/dieser-schmierzettel-sprengte-rot-rot-gruen-nrw/bild-de-erklaert-die-wirren-notizen.html )
Unter Punkt 1 heißt es beispielsweise “Wir sind hier nicht in Berlin!”. Laut Fischverpackungsmaterial ein Hinweis darauf, dass der Landesverband der NRW-Linken nichts mit der DDR-Geschichte zu tun haben will (???)! Oder vielleicht auch nicht? Vielleicht ist Blocks auch einfach nur mies in Erdkunde und hatte Angst, seine Verhandlungspartner mit einem freundlichen “schön, Sie hier in Berlin mal zu treffen!” zu verprellen?
Schmierzettelanalyse als solches fanden wir jedenfalls so interessant, dass auch wir uns sogleich auf die Suche begeben haben, um geeignete Objekte für tiefenpsychologische Analysen aufzutreiben. Und prompt wurde uns aus streng vertraulicher Quelle ein Papier zugespielt, welches angeblich aus dem Altpapiercontainer eines Berliner Verlagshauses stammen soll. Zwecks Großansicht und Analyse einfach auf das nebenstehende Foto klicken ;-)

Hurra, es ist Wahlkampf-Endsiegschlacht – und die FDP schießt noch einmal aus allen Rohren zur Verteidigung der bürgerlichen Freiheit! Äh, Moment – Freiheit? Gehört zur Freiheit nicht auch, mich so zu kleiden, wie mir Lust und Laune es eingeben? Zugegeben, genauso wenig, wie ich in einem quietschgelben Enten-Plüschkostüm herumrennen würde, genauso wenig gelüstet es mich, mir eine sogenannte Burka überzustreifen – aber wem es gefällt, was soll`s!? Jede/r, wie es ihm/ihr beliebt – das ist für mich Freiheit!

Befreiung unterdrückter Frauen aus dem “mobilen Gefängnis”? Liebe Frau Koch-Mehrin, verbieten Sie demnächst auch europaweit Strapse und Minirock, weil es vermutlich vereinzelt junge Frauen gibt, die von ihren Machotypen gegen ihren Willen gezwungen werden, in solch einer “mobilen Peepshow” herumzurennen? Auch ich habe natürlich keine Angst vor einer solchen “mobilen Peepshow”, aber peinlich berührt bin ich manchmal schon. Und das wirklich Erschreckende ist, dass mir im Gegensatz zu burkaverhüllten Frauen (habe erst einmal im Leben eine gesehen) “mobile Peepshows” fast täglich über den Weg laufen. Aber ich nehme es eben hin, dass manch eine/r in der Öffentlichkeit mehr Haut zeigt, als mein ganz persönlicher Geschmack manchmal gutheißt – und genauso kann ich es ertragen, dass es Menschen gibt, die gar keine Haut in der Öffentlichkeit zeigen möchten.

Anstelle eines Burka-Verbotes, welches die wenigen wirklich derart massiv unterdrückten Frauen wohl endgültig dauerhaft ins “nichtmobile Gefängnis” der eigenen vier Wände verbannen würde, sollten Sie – liebe Frau Koch-Mehrin – vielleicht für mehr Geld für unabhängige Frauenberatungsstellen kämpfen. Das würde unterdrückten Frauen, egal ob in Burka oder Minirock, vielleicht helfen, den Unterdrücker abzuschütteln. Aber Sie sagen sich lieber “aus den Augen, aus dem Sinn – und kräftig bei den Rassisten punkten!”, wofür ich Ihnen meine tiefste Verachtung zum Ausdruck bringen möchte. Denn geholfen ist damit wirklich keinem, am wenigsten den von Ihnen wo auch immer gesichteten  unterdrückten Burkaträgerinnen Europas. Aber rassistische Ressentiments, die fördern Sie damit auf jeden Fall – und das wissen Sie sicher auch. Aber was macht man nicht alles für ein paar Stimmen mehr vom rechten Rand, wenn die Prognosen für die eigene Partei in den Keller weisen!

Machen Sie doch zur Abwechslung mal Politik, denn dafür sind Sie gewählt worden und dafür werden Sie – nicht zu knapp – vom Steuerzahler bezahlt. Stopp, ich sagte ausdrücklich Politik, nicht rechter Populismus!

Silvana Koch-Mehrin präsentiert beunruhigende Beispiele von Ganzkörperverhüllungen, die von den Trägern aus purer Angst getragen werden. Zeit für die Befreiung – weg mit der Imkerburka, weg mit der Polizeiburka – freie Sicht auf freie Bürger!


Eine Wahrheit Wahlsatire von kopperschlaegerdotnet

Lange hat er kräftig ausgeteilt – als erwiesen gelten zahlreiche Ohrfeigen gegen Schutzbefohlene, es ist jedoch auch die Rede von Fausthieben, Rohrstockeinsatz und Prügel mit dem Teppichklopfer. Daneben gab es in den vergangenen Wochen zahlreiche Spekulationen über die Verwendungen von Stiftungsgeldern zu mehr als fragwürdigen Zwecken. Mixa, deutscher Militärbischof  und Bischof von Augsburg, hat nach Angaben der Augsburger Allgemeinen am heutigen Mittwoch abend endlich sein längst überfälliges Rücktrittsgesuch als Bischof und Militärbischof beim Papst eingereicht. Nach allgemeiner Einschätzung gilt die Annahme seines Gesuches als sicher.

Noch vor wenigen Tagen stellte sich Mixa der Öffentlichkeit, wies jeglichen Vorwurf der Gewaltanwendung von sich – und die Kirche drohte den Opfern des prügelnden Predigers sogar mit strafrechtlicher Verfolgung. Doch immer mehr eidesstattliche Versicherungen von Opfern und die Ermittlungen eines Sonderbeauftragten sorgten nach und nach dafür, dass die anfängliche Unterstützerfront des Bischofs schnell das Weite suchte. Angezählt war Mixa schon lange, jetzt endlich ist er auch zu Boden gegangen. Mixa selber hätte es wohl locker ausgesessen, aber der ohnehin desolate Zustand der katholischen Kirche und der öffentliche Druck waren dann wohl nicht mehr zu ignorieren.
Freut uns, dass auch wir einen winzig kleinen Beitrag leisten konnten, diesen Lügner und Heuchler aufs Altenteil zu schicken ;-)

 
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